Unser Unterrichtskonzept

Musik lernen bedeutet für uns mehr, als einzelne Songs nachzuspielen. Schüler sollen musikalische Zusammenhänge erkennen, hören, verstehen und auf neue Musik übertragen können.

Deshalb arbeiten wir mit echten Songs und passen Aufgaben und nächste Lernschritte an Ziele, Vorkenntnisse und aktuelle Herausforderungen an. Persönliche Rückmeldung hilft dabei, Schwierigkeiten zu erkennen und musikalische Zusammenhänge praktisch umzusetzen. Lernwerkzeuge verbinden dabei Hören, Sehen und eigenes Spielen oder Singen.

Musik als Sprache lernen

Wir betrachten Musik ähnlich wie eine Sprache. Einzelne Töne, Akkorde und Rhythmen sind Bausteine, aus denen größere musikalische Zusammenhänge entstehen.

Statt Songs nur auswendig zu lernen, entwickeln Schüler Schritt für Schritt ein Verständnis für wiederkehrende Muster. Wer solche Zusammenhänge erkennt, kann neue Songs leichter erfassen, begleiten und zunehmend auch nach Gehör nachvollziehen.

Ziel ist nicht nur, Musik nachzuspielen, sondern sie langfristig selbstständig zu verstehen und anzuwenden.

Echte Songs als Lernmaterial

Technik, Rhythmus, Gehör und musikalisches Verständnis werden möglichst früh direkt an echter Musik trainiert.

Songs sind dabei nicht nur das Ziel des Unterrichts, sondern auch Lernmaterial. An ihnen lassen sich Akkorde, Rhythmen, Melodien, Songstrukturen und technische Fähigkeiten in ihrem musikalischen Zusammenhang erleben und verstehen.

So werden einzelne Fähigkeiten nicht isoliert gelernt, sondern direkt in Musik angewendet.

Hören, sehen, spielen und verstehen

Musikalisches Lernen verbindet verschiedene Ebenen: Schüler hören, wie etwas klingt, sehen musikalische Strukturen, setzen sie am Instrument oder mit der Stimme um und verstehen zunehmend die Zusammenhänge dahinter.

Diese Verbindung hilft dabei, abstrakte musikalische Informationen praktisch einzuordnen und später auch auf neue Songs zu übertragen.

Interaktive Noten und Audiotracks als Lernwerkzeuge

Interaktive Noten laufen synchron zur Musik. Schüler sehen, welche Töne und Rhythmen gespielt werden, hören gleichzeitig den Song oder einzelne Instrumentalspuren und setzen ihren eigenen Part direkt um.

Schwierige Stellen können verlangsamt, in kleinen Abschnitten wiederholt und anschließend wieder in den gesamten Song integriert werden.

Die Technik ist dabei ein Lernwerkzeug. Sie ersetzt weder das aktive Hören noch die persönliche Anleitung durch eine Lehrkraft.

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Vom einzelnen Song zum musikalischen Verständnis

Ein Song ist immer nur ein Beispiel. Entscheidend ist, welche Fähigkeiten und musikalischen Muster daraus gelernt werden können.

Ein Rhythmus, eine Akkordfolge, ein Groove oder eine technische Bewegung taucht oft in vielen weiteren Songs wieder auf. Deshalb arbeiten wir daran, solche Muster zu erkennen und auf neue musikalische Situationen zu übertragen.

So entsteht mit der Zeit ein wachsendes musikalisches Vokabular.

Kleine Gruppen und persönliche Rückmeldung

Du kannst bei My Music Lab im Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen lernen.

Gruppen bestehen aus maximal vier Teilnehmern und werden nach Alter, Instrument und Spielniveau zusammengestellt. Gemeinsames Musizieren trainiert zusätzlich Zuhören, Timing und Zusammenspiel.

Gleichzeitig erhält jeder Schüler persönliche Rückmeldung und Unterstützung bei den eigenen Herausforderungen.

Selbstständig Musik machen

Langfristig sollen Lernhilfen immer weniger notwendig werden. Gehör, musikalische Orientierung und Verständnis sollen stärker werden, sodass Schüler neue Musik zunehmend selbstständig erfassen und anwenden können.

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Songs auswendig zu können, sondern mit Musik immer selbstständiger umgehen zu können.